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Ahrensbök Artikel
Ahrensbök ist nach den beiden kreisfreien Städten Kiel und Lübeck, sowie der Stadt Fehmarn, mit 95,38 km² die viertgrößte Gemeinde des Landes Schleswig-Holstein.
Die zu dem Verwaltungskreis Ostholstein gehörende Großgemeinde Ahrensbök ist aufgrund ihrer geschichtlichen Entwicklung wirtschaftlicher Mittelpunkt eines größeren ländlichen Bereichs (ländlicher Zentralort). Der Ort Ahrensbök selbst hat ungefähr 4.350 Einwohner (Jahr 2003). Die dazugehörigen 19 Dorfschaften (Barghorst, Böbs, Cashagen, Dakendorf, Dunkelsdorf, Gießelrade, Gnissau, Grebenhagen, Havekost, Hohenhorst, Holstendorf, Lebatz, Schwienkuhlen, Schwochel, Siblin, Spechserholz, Tankenrade, Vorwerk Ahrensbök, Vorwerk Neuhof) haben zusammen nochmal ungefähr 4.200 Einwohner.
Die umliegenden Städte Eutin (Nord), Scharbeutz (Ost), Lübeck (Süd) und Bad Segeberg (West) sind alle in maximal 15 Minuten zu erreichen.
Der Ort ist umgeben von Wäldern und Feldern und besticht durch seine unmittelbare Nähe zur Ostsee. Nicht zuletzt darum erfreut sich Ahrensbök stets größerer Beliebtheit.
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Die geschichtliche Entwicklung Ahrensböks geht auf eine der heiligen Maria geweihten Wallfahrtskapelle in dem 12. bzw. 13. Jahrhundert zurück. Der Überlieferung nach soll hier einem Pilger, während er die holprigen Waldwege von Plön nach Lübeck zog, in dem Wipfel einer riesigen Buche die heilige Jungfrau Maria erschienen sein („ein Wunderbild in hellem Glanze“). In der Buche soll sich auch ein Adlernest befunden haben. Die Stelle der Erscheinung wurde zu dem Pilgerort und es entstand hier die Wallfahrtskapelle. Der Adler in der Buche gab Ahrensbök den Namen. Auch in dem Wappen der Gemeinde ist der Alder in der Buche zu finden. Der Buchenstamm mit dem Adlerkopf soll die 19 Wurzeln der zur Gemeinde gehörenden 19 Ortschaften symbolisieren. Das Wappen der Gemeinde zeigt in Silber eine grüne, bewurzelte Buche, belegt mit einem goldenen Schild, darin ein schwarzer, abgerissener, rotbewehrter Adlerkopf.
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Beurteilung:
Dieser Artikel (oder Teile davon) besteht hauptsächlich aus Listen, wo Fließtext stehen sollte.
- 1280 - ursprüngliche Gründung des Ortes Ahrensbök nach Errichtung einer Wallfahrtskapelle
- 1328 - Erstmalige Erwähnung des Ortes Ahrensbök in einer Urkunde
- 1348 - Pest in Ahrensbök
- 1397 - Gründung eines Karthäuserklosters
- 1564 - Gründung des Amtes Ahrensbök als weltlicher Verwaltungsbezirk
- 1593 bis 1601 - Errichtung eines Schlosses an der Stelle des heutigen Rathauses in Ahrensbök
- 1746 - Entlassung der Untertanen aus der Leib Merkmal durch den Plöner Herzog Friedrich Karl
- 1765 - Abbruch des Ahrensböker Schlosses
- 1791 - Einrichtung eines Vieh- und Pferdemarktes
- 1826 - Errichtung des Ahrensböker Amtshauses an der Stelle des ehemaligen Schlosses
- ab 1832 - Einrichtung eines regelmäßigen Wochenmarktes
- 1846 - Einrichtung einer Spar- und Leihkasse
- 1864 - Deutsch-Dänischer Krieg. Ahrensbök geriet für kurze Zeit unter österreichische, dann unter preußische Herrschaft
- 1867 nachdem Preußisch-Österreichischen Krieg erhält das Großherzogtum Oldenburg das Amt Ahrensbök als Ausgleich für Erbansprüche auf das nunmehr preußische Holstein
- 1872 - Der große Brand in Ahrensbök, dem 22 Wohnhäuser und 10 Nebengebäude zu dem Opfer fielen (3.09)
- 1876 - Aufteilung des Gebietes in zwei Gemeinden, in die Fleckengemeinde und die Landgemeinde Ahrensbök.
- 1886 - Feierliche Eröffnung der Bahnstrecke Ahrensbök-Pönitz
- 1912 - wurde Ahrensbök „Stadt II. Klasse“ bis 1933
- 1928 - Bau der Privatschule in der Lindenstraße (ab 1950 Mittelschule/Realschule)
- 1928 - Jubiläumsfeierlichkeiten 600 Jahre Ahrensbök
- 1933 - Ahrensbök verliert das Stadtrecht und gestaltete sich zu einer Gemeinde mit 19 Dorfschaften in den Grenzen, die heute noch gelten.
- 1937 - Durch das Groß-Hamburg-Gesetz wird der oldenburgische Landesteil Lübeck in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert
- Nach dem 2. Weltkrieg (1939-1945) Aufnahme von tausenden Vertriebenen und Flüchtlingen. Die Einwohnerzahl stieg von 5.063 (1939) auf 10.169 (1950) Einwohner.
- 1961 - Einweihung der Sporthalle „Falsterhalle“
- 1968 - Inbetriebnahme Klärwerk Ahrensbök
- 1970 - Gebietsreform: Ahrensbök wird mit dem Landkreis Eutin Bestandteil des Kreises Ostholstein. Der Status Großgemeinde blieb erhalten.
- 1971 - Einweihung der Grund- und Hauptschule als Dörfergemeinschaftsschule - gleichzeitige Auflösung der einzelnen Dorfschulen.
- 1976 - Bau Ausbildungszentrum für Bauwirtschaft in Barghorst
- 1977 - Bau des Wasserturms an der B 432 durch den Zweckverband Ostholstein.
- 1978 - Jubiläumsfeierlichkeiten 650 Jahre Ahrensbök
- 1981 - Einweihung der Großsporthalle „Arensbokenhalle“
- Einweihung neues Alten- und Pflegeheim
- 1982 - Bau der ZOB-Anlage, Lindenstraße
- seit März 1985 Sitz der Gemeindeverwaltung in dem neuen Rathaus, das sich nahezu exakt an der Stelle befindet, an der ursprünglich das Ahrensböker Schloss und das Ahrensböker Amtshaus (1826 - 1983) befunden hat.
- 1987 - Inbetriebnahme Ortsentwässerung Gnissau
- 1988 - Stilllegung der Eisenbahnstrecke
- 1989 - Inbetriebnahme Ortsentwässerung Grebenhagen
- 1991 - Inbetriebnahme Ortsentwässerung Holstendorf
- Fertigstellung der Dorferneuerungsmaßnahmen
- 1994 - Inbetriebnahme Ortsentwässerung Schwochel
- Erschließung Wohngebiet B-Plan 22 "Am Piepenbrook"
- Einweihung des historischen Rathauses
- 1995 - Einweihung Bürgerhaus Ernst und Elly Prüß mit Bücherei, Sozial- und Betreuungsstation und Veranstaltungs- und Theatersaal
- Inbetriebnahme Ortsentwässerung Cashagen
- 1997 - Einweihung Neubau Förderschule „Wichern-Schule“
- Verkauf Alten- und Pflegeheim an CURA
- 1998 - Inbetriebnahme Ortentwässerung Böbs
- Inbetriebnahme Ortsentwässerung Barghorst
- Einleitungins Klärwerk
- Jubiläumsfeierlichkeiten 800 Jahre Gnissau
- Fertigstellen der Dorferneuerungsmaßnahmen in Cashagen
- Umbau des ehemaligen Schulgebäudes der Förderschule zu einem vierzügigen Kindergarten - (Betreiber "Verein zur Förderung von Kindern Brummkreisel e. V.)
- Sanierung und Umbau der Realschule
- 1999 - Inbetriebnahme Ortsentwässerung Dunkelsdorf
- 2000 - Erschließung Wohnbaugebiet B-Plan 33 "Neustädter Chaussee" und Bebauung, Fertigstellung B-Plan 35 "Gewerbegebiet Barghorst"
- Inbetriebnahme Ortsentwässerung Lebatz
- 2002 - Fertigstellung Kindergarten "Brummkreisel" Lindenstraße
- Gemeindliche Mitfinanzierung Gemeinschaftshaus Dakendorf
- 2003 - Haus der Jugend und Familie
- Ortsentwässerung Dakendorf
- Erweiterung Grund- und Hauptschule -Anbau mit Fachräumen-
- Brandschutzmaßnahmen in der Grund- und Hauptschule
- Erschließung B 23 "Hintere Lübecker Straße"
- 675-jähriges Jubiläum der Ortschaft Ahrensbök
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